politische Ziele

Für uns, die FDP Münsingen, ist es eminent wichtig, dass wir an den Gemeindewahlen am 28. November 2021 unseren Sitz im Gemeinderat von Münsingen verteidigen können. Von diesem Amt hängt auch die weitere Präsenz von vielen fähigen FDP-Köpfen in den Münsinger Kommissionen ab. Deshalb mein klares Ziel: Gewinn des Gemeinderats-Mandats im Spätherbst 2021!

Untenstehend finden sie meine konkrete Agenda und wofür ich stehe:

Ortsplanung und öffentlicher Verkehr

In den vergangenen Jahren wurde viel geplant und Einiges gebaut. Münsingen ist gewachsen. Jetzt geht es darum, dieses Wachstum zu ‚verdauen‘ bzw.  die Planung umzusetzen: Die Stossrichtung von Münsingen 2030 mit der Verkehrslösung auf zwei Achsen durch das Dorf, mit der Stärkung der OeV-Anbindung mit Viertelstundentakt und mit innerer Entwicklung anstelle von weiteren Bau-Einzonungen finde ich passend.
Wichtig dabei: Zeitgerecht umsetzen und mit möglichst wenig Friktionen während der anstehenden Bauphasen.
Und für die weitere Zukunft: Keine neuen Einzonungen, Landreserven der Gemeinde in der Bauzone erst überbauen, wenn die Zeit reif ist dafür. Generell: Konsolidieren, qualitatives statt quantitatives Wachstum.

Finanzen

Gesunde Finanzen sind wichtig. Der Steuersatz darf nicht steigen. Münsingen muss mindestens im Mittelfeld bleiben bezüglich Steuersatz der Bernischen Gemeinden.
Die Mehrkosten aus den grossen Bau- und Infrastrukturprojekten müssen erarbeitet werden mit Kosteneinsparungen andernorts: Die neue zentrale Verwaltung und die Liegenschaftspolitik der Gemeinde müssen die Betriebskosten der Gemeinde senken helfen.

Bildungspolitik

In meiner Tätigkeit in der Bildungskommission Münsingen seit anfangs 2018 konnte ich mich davon überzeugen, dass die Volksschule Münsingen gut geführt ist und gut funktioniert. Die kompetenten Schulleitungen werden wirkungsvoll unterstützt durch die Abteilung Bildung der Gemeinde und es wird intensiv an der Qualität der Schulen gearbeitet. Die Lehrer/-innen sind motiviert, die Fluktuation ist im normalen Rahmen und vakante Lehrer-Stellen können zeitgerecht ersetzt werden. Die Zukunftsthemen wie die Umsetzung des Lehrplans 21, die Digitalisierung /IT-Konzept werden mit gezielten Massnahmen angegangen. Die Schulsozialarbeit rückt mit der neuen Anbindung an die Abteilung Bildung näher an die Volksschulen.
Mittelfristig sollte die Infrastruktur überprüft und allenfalls angepasst werden: Die Lernformen unter Lehrplan 21 erfordern zeitgemässe Räumlichkeiten mit entsprechenden Möglichkeiten für Gruppenarbeiten.

Soziales

Mit den fortschreitenden Impfungen kommt die Corona-Pandemie zum Glück langsam an Ihr Ende. Für mich hat diese Krise einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Gemeinschaft und der menschliche Umgang sind. Gerade auch der Mensch ist ein ‚Herdentier‘ und mit Einsamkeit/Allein-Sein leidet der Mensch. Umso wichtiger ist es, dass wir nun alle wieder zusammenrücken, aus dem ‚Corona-Schneckenhaus‘ rauskommen und wieder gemeinsame Aktivitäten pflegen – auch in unserem Münsingen!
In der Sozialpolitik der Gemeinde will ich einen Schwerpunkt in der Seniorenpolitik setzen. Münsingen ist im kantonalen Quervergleich eine ‚alte Gemeinde‘ mit einem hohen Prozentanteil an Menschen über 65. Die Bevölkerung Ü65 muss deshalb vermehrt einbezogen und die vielen guten Initiativen des Seniorenrates umgesetzt werden. Nicht zuletzt ist das Potenzial an aktiver Mitarbeit aus der Baby Boomer Generation eine Chance für Münsingen – Stichwort Freiwilligenarbeit.
Aus dem sehr umfassenden Altersleitbild der Gemeinde will ich persönlich die Umsetzung speziell in folgenden drei Handlungsfeldern vorantreiben:  Gemeinschaft und Aktivität; Information und Koordination, Gesundheit und Selbständigkeit.
Konkret also  gemeinsame Aktivitäten fördern, über bestehende Angebote informieren und die Gesundheit der älteren Bevölkerung fördern, mit dem Ziel, dass alle Münsinger Senioren bis ins hohe Alter ihre Selbständigkeit bewahren können.

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